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11.04.2008  (RF)  [0 Kommentare]

Rosemarie Fret

Rosemarie FretRosemarie Fret

Am Fischerhaus 5b
04159 Leipzig

Tel.: 0341 / 46 15 280

rosemarie.fret-at-t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biographisches:

Rosemarie Fret wurde 1935 in einer Fotografen- und Buchbinderfamilie in Anklam geboren und wuchs in der Landschaft des Peenedeltas und auf der Insel Usedom auf. Nach Abschluss einer Fotografie-Lehre in Rostock studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst und am Institut für Literatur in Leipzig. Sie ist freischaffend als Autorin und Fotografin tätig.

 

Veröffentlichungen:

"Nachsaison", En. 1971, Hinstorff Verlag Rostock "Hoffnung auf Schneewittchen", En. 1981, Mitteldeutscher Verlag Halle"Kinderlähmung", En. 1991, edition m, Leipzig "Anklam - Otto Lilienthal Stadt", Text-Bild-Band 1991, Konrad Reich Verlag, Rostock" Die angehaltene Zeit", Text-Bild-Band 1996, Sax Verlag, Beucha Leipzigs Auwald - Stille Landschaft in der Stadt", Text-Bild-Band 1998, Sax Verlag, Beucha Lebensorte - Leipzigs alte Friedhöfe", Text-Bild-Band 2000, Sax Verlag, Beucha.

"Sehwege auf Usedom", Text-Bild-Band, Projekt Verlag Halle, 2009.

"Die Amme im Froschteich", Kinderbuch, Projekt Verlag Halle, 2009.

"Mit bloßen Augen", Romanstücke, Edition Cornelius Halle, 2010

"Loisl", Kinderbuch, Edition Cornelius Halle, 2011

Zur Zeit Arbeit an Erzählungen unter dem Arbeitstitel: "Ein verschwommener Bericht".

 

Leseprobe aus: "Mit bloßen Augen", Romanstücke

Über den Küchentisch gebeugt, haben meine Kinder Schularbeiten gemacht und auch noch der erste von sieben Enkeln. Hier saßen meine vergangen Lieben mit ihren neuen Frauen und deren Kindern und meinen Kindern und meinem gegenwärtigen Liebsten dazu; hier saß ich nie allein. Zur Herbstmesse servierte ich den Gästen das Frühstück und dann im Frühjahr wieder und auch ihren Liebchen, den eingeschüchterten Huren der kleinen Republik. Hier saßen die schönen Bräute meines Sohnes und auch Schwarz-Afrika, wir aßen Couscous mit den Fingern und ein scharfes Hühnchen dazu. Und auch der Stasimann ließ sich hier nieder und ich, nicht ahnend, tischte ihm auf. Unter der Lampe lasen wir uns Geschichten vor, Miniaturen, Sonette, hatten wir Träume für eine andere, aber doch sozialistische Republik. Über diesen Tisch legte mich lustvoll der Liebste, während die Weihnachtsgans noch zäh im Ofen bruzzelte. Und hierher kamen die westdeutschen Verwandten, mitleidsbereit, und eines Tages auch die Journalisten und Dokumentaristen, sie stellten ihre Mikrofone und Kamerastative auf und wollten hören, wie wir nur hätten leben können, so ohne Freiheit.

Erschienen 2010.

 

Angebote:
Lesungen und Ausstellungen

 

Nächste Veranstaltung:

Freitag, 4. Juni 2010, in der Galerie "VorOrtOst", R.- Luxemburg-Str. 13, Leipzig

 


11.04.2008  (admin)

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